Peter Hess hat die Methoden der Klangmassage aus vielfältigen
Klang-Erfahrungen in Nepal und Tibet entwickelt. Forschungen und
Erfahrungen sowie Experimente über
die Wirkung traditioneller Musik auf Psyche und Körper des
Menschen sind Grundlage der Klangmassage. Peter Hess hat dieses
Wissen in langjähriger Praxis angepasst an die Bedürfnisse
der Menschen in den westlichen Kulturen.
Die Klangmassage mit tibetischen Klangschalen ist eine Klangtherapie,
bei der Klangschalen auf den bekleideten Körper oder in
der Gesundheitsaura platziert und mit einem Filzschlegel sanft
angeschlagen werden, wodurch eine wirksame Tiefenentspannung
entsteht.
Peter Hess hat die Produktion hochwertiger Klangschalen wiederbelebt
und eine Methode entwickelt, die leicht erlernbar und vielseitig
einsetzbar ist. Klangschalen mit dem Peter Hess products® Gütesiegel finden Sie im Klangschalen
Shop.
Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Klangmassage stellt auf ihrer Homepage www.klang-massage.at eine
laufend aktuelle Liste
der frei praktizierenden Klangmasseure/Innen zur Verfügung, die in Kürze in die Webseiten des Instituts integriert wird. Finden Sie per Mausklick Therapeuten/Innen in Ihrer Umgebung.
Sind Sie selbst an einer Ausbildung in Peter Hess-Klangmassage interessiert, dann besuchen Sie bitte die
Homepage des Österreichischen Instituts für Klang-Massage-Therapie www.klangmassage-therapie.at.

Pflege der Klangschalen
Die Klangschalen bestehen aus verschiedenen Metallen und bilden
dadurch galvanische Elemente, d. h. es entsteht eine Spannung
zwischen zwei unterschiedlichen Metallen.
Die Korrosion wird gefördert, wenn diese Metalle mit salz-
oder säurehaltigen Flüssigkeiten in Berührung
kommen. So sieht man z.B. bei einer Klangschale, die mit Salzwasser
in Berührung kam und nachher nicht gereinigt wurde, dass
nach einiger Zeit vermehrt Kupferanteile an die Oberfläche
kommen. Dies wird als rötlich-brauner Fleck sichtbar. Aus
diesem Grund sollte eine Klangschale immer sauber und gegen salz-
und säurehaltige Flüssigkeiten geschützt werden.
Nach der Fertigung der Klangschalen in Nepal und Indien werden
diese daher gut gereinigt und als Schutz eine dünne Schicht
Senföl auf die Oberfläche aufgetragen. Anschließend
werden sie nur noch mit Handschuhen angefasst (damit u.a. kein
salzhaltiger Schweiß auf die Oberfläche kommt). Auch
würde sich durch die salzhaltige Luft während des Schifftransportes
aus Asien eine Korrosionsmöglichkeit ergeben.
In Nepal wurden die Klangschalen traditionell mit Reisstrohasche
gereinigt. Die Asche wird mit Wasser befeuchtet und mit der so
entstehenden Paste die Schale unter längerem Reiben gereinigt.
So ergibt sich eine saubere Oberfläche.
Bei sehr alten Klangschalen, die über Jahrzehnte oder gar
Jahrhunderte auf diese Art gereinigt wurden, lässt sich
so besonders gut die Echtheit der Klangschale erkennen. Die Hammerspuren,
die beim Schmieden der Klangschale entstanden sind, wurden durch
tausendfaches Reinigen sanft geglättet. Der oft eher scharfkantige
Rand wird auf dieselbe Weise sanft abgerundet. So lässt
sich durch genaues Hinschauen erkennen, ob eine Klangschale wirklich
alt ist oder ob sie künstlich gealtert wurde, um einen besseren
Preis zu erzielen. Nach dem Reinigen mit der Reisstrohasche wird
die Schale noch leicht mit Senföl eingerieben, um sie so
unempfindlich zu machen.
In unseren Breitengraden (Europa) bedarf es in der Regel keiner
besonderen Reinigung oder Schutzes für die Klangschalen.
Wenn Sie ihre Schale dennoch einmal reinigen und danach schützen
möchten, Ihnen aber die „nepalische Art“ zu
umständlich ist, dann probieren Sie einmal folgendes:
Rühren Sie eine Mischung von circa 150-200 ml billigem Essig
mit 4-5 darin gelösten Esslöffeln Salz an, verteilen
Sie diese Mischung innen wie außen auf der gesamten Oberfläche
der Schale und lassen Sie sie danach circa 3-5 Minuten lang einwirken.
So wird ein galvanischer Vorgang hervorgerufen. Danach müssen
Sie die Schale gut mit Wasser reinigen, so dass keine Salz- oder
Säurereste mehr auf ihr vorhanden sind. Anschließend
trocknen Sie die Oberfläche mit einem weichen Tuch gut ab
und reiben die Schale ganz leicht mit Bienenwachs oder Olivenöl
ein. Das Wachs bzw. Öl sollten Sie so gut einreiben, dass
keine Rückstände mehr auf der Schale bleiben, die beim
Aufstellen der Klangschale z.B. auf der Kleidung Flecken hinterlassen
könnte.
Sie können die Klangschale auch mit einer sanften Messingputzmilch
reinigen. Achten Sie aber darauf, dass dieses Reinigungsmittel
keine Kratzspuren hinterlässt.
Je nach dem wie häufig Sie die Klangschale putzen wird
sich die Farbe im Laufe der Zeit verändern. Wollen Sie den
goldfarbenen Glanz erhalten, sollten Sie die Schale circa alle
zwei Monate reinigen. Natürlich ist es auch eine Geschmacksfrage,
in welcher Patina Sie Ihre Schale haben möchten.
Auf den Klang der Schale hat die regelmäßige Reinigung
in der Regel keine Auswirkung.
Nur wenn über sehr lange Zeit Metall durch die Reinigung
abgenommen wird, kann es zu geringfügigen Klangveränderungen
kommen. Dies würde aber vermutlich über 20-30 Jahre
dauern und wäre im alltäglichen Gebrauch nicht bemerkbar.
Wie Sie mit Ihrer Klangschale umgehen, das entscheiden aber letztlich
Sie selbst.
Eine kleine Anekdote als Beispiel: Es kauften zwei unterschiedliche
Menschen jeweils eine alte, ähnlich stark verschmutzte Klangschale
aus Nepal. Der eine zeigte uns einige Zeit später voller
Stolz seine inzwischen goldglänzende Klangschale und erzählte,
wie er das bewerkstelligen konnte. Der andere kam ebenfalls nach
einiger Zeit voller Stolz mit seiner Klangschale zu uns. Stolz,
da in seiner Klangschale noch immer der „heilige“ Dreck
aus Tibet, so wie am Tag des Kaufes, zu sehen war. |